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Das Jahr des Teilens

Tipps zur Fotografie & mehr

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Inhalt des Beitrags:
  1. Warum ich Dich brauche
  2. Der erste und wichtigste Tipp & Fünf Quellen der Inspiration
  3. Lightroom-Preset zum kostenlosen Download

 

Ich fotografiere viel und ich lebe von der Foto- und Videografie. Hauptsächlich sind das Portraits und Reportagen. Viele davon aus dem Bereich Sport, aber auch immer mehr und immer lieber Hochzeiten, die ich begleite. Im Sport, aber auch bei den Hochzeitsreportagen ist das Feedback zu meinen Fotografien deutlich grösser. Die Menschen haben das Ereignis mit mir erlebt und ich mit ihnen; und sie haben bereits – ganz ohne mein Zutun – eine enge Beziehung zu den Aufnahmen, die ich ihnen zeige. Vereinfacht gesagt: Fotografierst Du ein Fussballspiel bei dem tausende Fans als Zuschauer live im Stadion oder vor dem Fernseher dabei waren, wird das Bild des Torschützen, das Du auf Facebook den Fans präsentierst sicher eine grössere emotionale Reaktion hervorrufen, als vielleicht Deine anderen Fotografien, die nichts mit einem solchen Ereignis zu tun haben und die nur Du so erlebt hast. Und genau hier beginnt die grösste Herausforderung für uns Fotografen: Eine Beziehung zwischen dem Abbild dessen, was wir erleben und dem was der Betrachter sieht, herzustellen.


1. Ich brauche Dich

Mit ergeht es da genauso, wie Dir. Denn anders als bei den oben genannten Ereignissen, bist Du nicht dabei, wenn ich auf der Strasse agiere. Die Bilder, die ich im Netz zeige, mögen Dir räumlich bekannt sein – schliesslich bewege ich mich hauptsächlich in Winterthur -, sie werden für Dich aber nie die emotionale Befangenheit hervorrufen, wie ich sie habe, wenn ich sie anschaue. Mein Blick geht beim Betrachten meiner eigen Bilder über den Inhalt hinaus. Ich war vor Ort und habe einen 360 Grad Blick in die Szenerie gehabt. Ich roch die Strasse, spürte die Wärme der Sonne oder den kalten Wind im Nacken. All das bleibt Dir vorenthalten und deshalb brauche ich Dich.

Du hilfst mir – ob bewusst oder nicht – meine eigene Arbeit etwas besser einzuordnen und ich wachse mit Dir. Versteh mich nicht falsch: Ich glaube zu sehen, was ein gutes Bild ist und habe einen Sinn für meine eigenen Aufnahmen. Auch ich bin andernorts Konsument und schaue Fotografien von Kollegen und Vorbildern an und mag diese oder nicht. Dennoch bleibt für mich und meine Arbeiten die Frage: Wie siehst Du als Betrachter in meine Bilder hinein? Worauf schaust Du, wenn Du diesen Blog durchblätterst? Wenn man losgelöst von den „Likes & Shares“ einen ehrlichen Dialog mit dem Betrachter führen kann, ist das sehr hilfreich. Ganz gleich auf welcher Entwicklungsstufe man selbst steht. Diesen Dialog möchte ich fördern, in dem ich Dich einlade Teil meiner LoveWinti-Community zu werden.

Dieser Blog ist also meine Spielwiese und Du in gewisser Hinsicht mein Kritiker. Im Übrigen muss ich Dir danken. Seit wenigen Tagen ist die Seite online und das Feedback ist enorm. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich möchte Dir und allen anderen Lesern deshalb gern etwas auf diesem Wege zurückgeben:


2. Der erste Tipp & fünf Quellen der Inspiration

Ich lass Dich in den kommenden Monaten via Newsletter an meiner Entwicklung teilhaben und erzähle Dir gern, wie ich vorgehe und welche Ziele ich mir setze. Der Februar wird sich ganz dem Thema Reduktion widmen. Für mich ein Wichtiges, wenn es darum geht erste Schritte zu machen. Die Strasse ist voller Reize und Motive. Es ist schwer die spannenden Ereignisse und Momente zu filtern und noch schwerer das passende Bild zum Motiv zu sehen. Ich gebe Dir eine Handvoll Tipps, die Dir helfen werden Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren und es einzufangen.

Los geht es mit meinem ersten Tipp, der wohl auch der wichtigste von allen sein wird:

Nichts schult Dich mehr, als regelmässig hinaus zu gehen.

All die Blogs (ja, auch dieser) und Videos sind gut, um sich zusätzliche Hilfestellungen zu holen oder sich inspirieren zu lassen. Kein Blog dieser Welt aber und kein noch so gut geführter Channel oder Buch werden dich ohne deine (tägliche!) Dosis Eigenerfahrung zu einem besseren Fotografen machen, als der der Du heute bist. Es ist also die Mischung aus Übung, die bekanntlich den Meister macht, und Freude am Lernen (Austausch), die es ausmacht.

Letzteres ist immer dann wichtig, wenn Du das Gefühl hast in Deiner Entwicklung zu stagnieren. Lernfreude sollte unser beider ständiger Begleiter sein. Ich habe mir selbst Ziele gesetzt und auf dem Weg dorthin noch kleinere Etappenziele. Dazu gehört auch das Treffen / Aufsuchen der Fotografen, in deren Arbeiten ich mich wieder sehe. Das kann in Form eines Workshop-Besuchs sein oder einfach auf Kaffee und Gespräch. Mir selbst hilft nichts mehr, als die Kombination dieser beiden Sachen:

Tägliche Praxis. Ständiger Austausch.

Geh also raus, nimm Deine Kamera mit und setz Dir kleine Ziele. Wenn Du jetzt sagst, dass Du keine Zeit hast, sage ich: Das glaub ich Dir nicht. Ich bin Vater und verbringe gern die Zeit mit meiner Tochter, habe einen Job, der mich zeitlich in Anspruch nimmt und eine schwangere Frau, die auf mich zählen können muss. Es klappt dennoch, dass ich morgens bevor die Kleine das Bett verlässt oder am Abend losziehe. Manchmal ist es auch nur der Weg zur Arbeit, den ich nutze, um auf der Strasse zu fotografieren.

Das Bild, das Du im Titel dieses Beitrags siehst, ist im Übrigen genauso entstanden. Ich hatte nicht viel Zeit und musste nach Zürich in mein altes Atelier, um letzte Sachen abzuholen. Unterwegs am Hauptbahnhof sah ich das Licht, suchte mir eine geeignete Position und wartete bis jemand durch den Lichtschein lief. Für mich eines meiner persönlichen Top-Shots, der letzten Tage. Hier siehst Du es nochmals:

Nun aber zu den Blogs und den Youtube-Channel, die ich dir ans Herz legen kann. Hier sind sie:

Meine persönlichen Lieblingsblogs / YT-Channel / Podcasts

  1. thecandidframe
    Beitrag, den ich zuletzt gelesen habe: that special images from flickr
  2. jtinseoul
    Beitrag, den ich zuletzt gelesen habe: my korea
  3. John Free (YT-Channel)
    YT-Clip, den ich zuletzt gesehen habe.
  4. Thomas Leuthard
    Er hat einige wirklich empfehlenswerte E-Books, die ihr auf seiner Website findet. Schaut mal rein. Thomas ist DER Schweizer Streetphotographer und ein sympathischer Zeitgenosse. Im Übrigen wird er demnächst in Winterthur sein. Falls ihr die Gelegenheit ergreifen möchtet von ihm direkt zu lernen. Schaut hier vorbei.
  5. Bruce Gilden
    Ein irrer Typ. Ein genialer Fotograf. Auch wenn sein Weg zu den Bildern, nie meiner sein wird, bewundere ich seinen Enthusiasmus und die positive Energie, die er auf die Strasse bringt und damit seine Protagonisten überzeugt.

Noch etwas: Falls Du glaubst, dass dir das richtige Werkzeug (Kamera) fehlt. Schau Dir diesen Clip an: (Im Übrigen: Auch eine Art der Reduktion)


3. Mein Geschenk an euch Fotografen

Es gibt diverse Foto-Sharing-Websites und Facebookgruppen, in denen Fotoenthusiasten ihre Arbeiten präsentieren. Vielleicht bist Du ja auch in einer aktiv und zeigst Deine Aufnahmen der Welt. Und vielleicht ergeht es Dir wie mir und Du magst nicht lange am Rechner Zeit verbringen. Ich habe mir einige Lightroom-Presets erstellt, die ich immer wieder anwende und nur leicht für das jeweilige Bild anpassen muss. Ein solches findest Du im Anhang des Beitrags zum Download. Das Preset eignet sich wunderbar für körnige und kontrastreiche Schwarz-Weiss-Nachtaufnahmen.

Lad es Dir runter und probiere es aus. Ich würde mich freuen, wenn Du mir Deine damit erzielten Ergebnisse in die Kommentarspalte hochladen würdest. So entdecke ich sicher auch neue Perspektiven und Möglichkeiten.

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